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Eumel in Amerika
| In England stieg Eumel in ein Flugzeug, das ihn in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten brachte.
Amerikanischen Boden unter den Füßen, war Eumels erstes Ziel Hollywood. Hier ging er über den wohl berühmtesten Gehweg, den "Walk of Fame". Auf diesem Stück Straße sind über 2000 Sterne in den Boden eingelassen, um die verschiedensten Persönlichkeiten zu Ehren. So ist hier "Satchmo" Louis Armstrong verewigt, Humphrey Bogart, Orson Welles und auch Jerry Lewis. Aber nicht nur "Stars" aus Fleisch und Blut haben hier ihr eigenes kleines Denkmal, sondern auch Zeichentrickfiguren wurden so geehrt. Die bekannteste unter ihnen ist Mickey Mouse. Und das fand unser Plüschfreund besonders ermutigend. Denn wenn eine Comicmaus einen Stern bekommt, warum sollte es ein Plüsch-Eumel dann nicht auch schaffen? |  | | | So machte er sich auf zum nächsten Filmstudio. Denn singen und tanzen ist nicht gerade Eumels Stärke. Blieb also nur eine Karriere beim Film um berühmt zu werden. Die besten Rollen waren schon belegt, wurden ihm vor der Nase weggeschnappt oder man fand ihn aus irgendwelchen Gründen als nicht geeignet. Für die Neuverfilmung von Gozilla war er zum Beispiel zu klein und als Tarzan zu grün (man würde ihn im Dschungel nicht vom Hintergrund unterscheiden können, hat der Regisseur gesagt). In einem Western hat er dann aber doch noch eine kleine Rolle bekommen. Das Foto zeigt ihn in einer der Drehpausen.Leider wurde die Szene später wieder herausgeschnitten und unser Eumel wird nun doch nicht in den großen Kinos dieser Welt auf der Leinwand erscheinen.
Aber es hat ihm trotzdem Spaß gemacht. Und welcher große Star hat schon Zeit genug um eine so große Weltreise zu machen wie Eumel im Moment? Also machte er sich wieder auf Sightseeing-Tour. Denn in Amerika gibt es noch viel mehr zu entdecken als nur Hollywood. |  | | Die Route 66 von Chicago nach Los Angeles zum Beispiel ist nicht nur eine viel besungene Straße, sondern auch eine mit einer weit reichenden Geschichte. Und Eumel möchte schließlich nicht nur die Länder bereisen sondern auch viel über sie lernen. Die Geschichte der Route 66 wurde ihm in einem kleinen Imbiss erzählt, wo er genüsslich einen Burger futterte. Er erfuhr, dass diese Ost-West-Verbindung 1926 ihren Namen "Route 66" bekam. 1938 war sie erst vollständig geteert und führte 3840 km durch 8 Staaten. Viele Menschen versuchten in den 30er Jahren der Dürre im Osten über die Route 66 zu entfliehen und im goldenen Westen neu anzufangen. Bis 1960 war die Route 66 die Hauptverkehrsstraße zwischen Osten und Westen. Bis Präsident Eisenhower die deutschen Autobahnen sah und modernere mehrspurige Highways bauen ließ. |  | | | Heute ist die Route 66 "nur noch" ein Symbol für Freiheit und Ungebundenheit auf der gerade Motorradfahrer gerne unterwegs sind. Eumel hat dort auch einen netten Biker getroffen, der ihn auf einen kleinen Ritt über diese Symbolträchtige Straße mitnahm.
Nach einer spannenden Fahrt durch mehrere kleine Orte, wurde er an einem Nationalpark abgesetzt. Eumel wollte sich in dieser unberührten Natur vom Straßen- und Stadtlärm erholen. Hier sehen wir ihn in einem Canyon. Es ist schon beeindruckend, wie Wasser über Jahrtausende solche Schluchten formen kann. Eumel genoss den Anblick der Felsen im Sonnenuntergang. So etwas bekommt man zu Hause in Duisburg nicht zu sehen. |  | | | Auf seinem Weg zurück zum Flughafen entdeckte er noch einen chinesischen Garten und erinnerte sich an seine erste Reise nach China. Er dachte an die Länder die er bisher besucht hatte und an die Orte die er noch entdecken will.
Wir wissen noch nicht, was Eumel als nächstes erleben wird, aber er wird uns sicher wieder davon berichten. |  |
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